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Neuer Lebensabschnitt

Januar/ Fabruar 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nach fast 24 Jahren als Abgeordneter im Hessischen Landtag bin ich seitdem 17. Januar 2019 aus dem Amt bzw. Mandat ausgeschieden.
Dies bedeutet mehr als nur eine Zäsur in meiner Berufsbiographie und in meinem Leben insgesamt.
Mein Abschied aus der Landespolitik vollzieht sich mit einem weinenden und einem lachenden Auge, in jedem Fall aber mit dem Gefühl großer Dankbarkeit für das, was ich politisch erleben durfte. Es gab manche Höhen, aber auch manche Tiefen, immer aber durfte ich mir sicher sein, dass die Mitglieder der SPD in meiner Heimat mir die notwendige Unterstützung gewährten. Ich hoffe sehr, dass ich ein würdiger Repräsentant meiner Partei und darüber hinaus für die gesamte Bevölkerung meines Wahlkreises war. Ich hoffe und wünsche mir, dass auch durch mein Engagement das Eine und Andere im Interesse der Menschen aus meiner Heimat in Wiesbaden bewegt werden konnte.
Wenn ich auch künftig nicht mehr professionell Politik betreiben werde, so bleibt doch mein ehrenamtliches kommunalpolitisches Engagement in der Kreistagsfraktion.

Besonderen Dank aber sage ich abschließend für manche konstruktive und am gemeinsamen Erfolg orientierte Kritik, für freundschaftliche Begegnungen, auf die ich auch in Zukunft nicht verzichten möchte.

herzlich
Lothar Quanz


 Rede zum Abschied aus der Landespolitik am 27.01.2019

Lothar Quanz im E-Werk in Eschwege auf dem Neujahrsempfang des SPD-OV- Eschwege

"Leuchtende Tage- nicht weinen, dass sie vorüber, sondern lächeln, dass sie gewesen".
(von einem Unbek. Autor)

Mit dem 17. Januar und einem Empfang im HLT ging für mich eine Ära, eine ganz besondere Phase meines Lebens, die weit mehr als nur eine berufliche und eine Arbeitsphase war, zu Ende.

Seit April 1995 bis Januar 2019 gehörte ich als Mitglied dem Hess. Landtag an, also knapp 24 Jahre. Wenn ich dazu die 21 Jahre im Hess. Schuldienst zuvor addiere, komm ich also auf eine ordentliche Zahl von Berufsjahren! Auf beide berufliche Phasen blicke ich in großer Dankbarkeit zurück, ich durfte zwei Berufe ausüben, die ich mit großer Leidenschaft und innerer Überzeugung erlebte, die fast immer mehr Lust als Last bedeuteten, die stets Herausforderung, aber immer auch einen besonderen Umgang mit vielen Mitmenschen bedeuteten und denen zugewandt waren.

"Nie stille steht die Zeit,
der Augenblick entschwebt
und den du nicht genutzt,
den hast du nicht gelebt.
Nie stille steht die Zeit,
der Gleiche bist du nimmer,
und wer nicht besser wird,
ist schon geworden schlimmer.
Wer einen Tag der Welt nicht nutzt,
hat ihr geschadet,
weil er versäumt,
wozu ihn Gott mit Kraft begnadet."

Diese Verse von Fr. Rückert waren so etwas wie mein Lebensmotto, sie entspringen der evangelischen Arbeitsethik, sie waren mir stets Orientierung bei vielem, was ich anging, was ich erreichen wollte. Ich bin meinem LIEBEN GOTT sehr, sehr dankbar, dass ich diesen Weg gehen durfte, dass ich eine so wunderbare Familie habe und dass ich gesund geblieben bin!

Lasst mich an dieser Stelle mein herzlichstes Dankeschön für so viele Unterstützung und freundschaftliche Verbundenheit ausdrücken. Besonderen Dank sage ich für so manche konstruktive und am gemeinsamen Erfolg orientierte Kritik, für freundschaftliche Begegnungen, auf die ich auch in Zukunft nicht verzichten möchte. Für ganz viel Unterstützung von ganz vielen Genossinnen und Genossen und Wegbegleitern aus vielen gesellschaftlichen Bereichen. Beispielhaft und stellvertretend für so Viele nenne ich unseren Landrat Stefan Reuss, meinen Landtagskollegen Dieter Franz, die Mitglieder der Kreistagsfraktion, für meinen Eschweger Ortsverein Alexander Feiertag und meine Mitarbeiterin Sabine Schneider, die mich über 20 Jahre durch politische Höhen und Tiefen kompetent und engagiert begleitet hat!
Mit welchen Gedanken und Gefühlen erlebe ich die derzeitige Situation des Abschiednehmens? Ich zitiere dazu Margot Kässmann: "Lebenslust und Zufriedenheit erlebe ich, wenn ich dankbar zurückblicken kann- und neugierig bleibe!"
Also: Blick zurück in Dankbarkeit und nach vorne mit Neugier!
Gestatten Sie, gestattet mir also einen kleinen Blick zurück:
Meine 1. Rede im Hess. Landtag hielt ich am 26. Juni ´95 als Mitglied des im Landtag neu gegründeten Europa-Ausschusses. Ich bekenne mich dazu: Ich bin ein glühender Vertreter des vereinten Europas. Es gibt dafür viele gute Gründe, ich will nur einen, aber auch den entscheidenden nennen: Zitat aus dieser Rede: " Ein Ja zu Europa bedeutet immer auch ein Ja für den Frieden!"
Und ein weiteres Zitat: "Hier müssen Reformen greifen, um die gute Idee Europa so ins Werk zu setzen, dass diese geschichtliche Entwicklung zu einem Gewinn für uns alle wird."
Ein Fazit meiner Rede war, Zitat: "Europa wird man nicht bauen, indem man nur institutionell etwas verändert. Europa wird man dann bauen, wenn sich die Bürger und Bürgerinnen angesprochen fühlen!"
Das Wortprotokoll des Landtags vermerkt zum Schluss: Vizepräsidentin Winterstein: "Das war die 1. Rede des Herrn Kollegen Quanz. Herzlichen Glückwunsch!" Beifall. Zwischenruf Fischer Waldeck -CDU- :" Der wird noch was.."..""
Die gemeinsame europäische Entwicklung muss unumkehrbar bleiben. Dies bleibt ein historischer Auftrag auch für die nächsten Generationen, für uns alle!
Im Mittelpunkt meines politischen Engagements in Wiesbaden stand neben der Europapolitik stets die Bildungs- die Schulpolitik. Die Zeit erlaubt nur ganz plakativ meine grundsätzlichen Überzeugungen darzulegen, von denen ich mich habe immer leiten lassen:
-Jedem Kind alle Chancen, jedes Kind wird gebraucht!
- Früh fördern, statt spät reparieren!
- Bildungsgerechtigkeit statt Ausgrenzung!
- Ganztagsangebote zur Förderung aller Talente!

Wie erfolgreich die SPD -und damit auch mein Engagement- in den vergangenen 20 Jahren in der hessischen. Schulpolitik war, gerade auch aus der Oppositionsrolle heraus- das müssen irgendwann einmal die Geschichtsschreiber analysieren und beurteilen!
Gute Schule für unsere Kinder, das bleibt eine dauerhafte, eine historische Aufgabe- so wie die Entwicklung des demokratischen Sozialismus die Grundidee der Sozialdemokratie bleiben wird….
Das dritte politische Feld, auf dem ich mich um Erfolge bemühte, war mein Engagement für die Interessen der Menschen in meinem Wahlkreis, in meiner Heimat. Initiativen und Bemühungen, damit unsere Region die gleichen Lebens- und Berufschancen für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, für die Entwicklung unserer Wirtschaft, für die Perspektiven unserer Jugend bieten kann, wie andere Regionen in unserem schönen Hessenland auch.

Mein Einsatz für staatliche Investitionen in unsere Infrastruktur, in den Straßenbau, jetzt in den Breitbandausbau, in den ÖPNV, in unsere Schulen und andere öffentliche und soziale Einrichtungen, in unsere Krankenhäuser und vieles mehr. Ich hoffe und wünsche, dass meine Wähler und Wählerinnen den Eindruck gewinnen konnten, dass ich ein engagierter, aber auch ein würdiger Vertreter ihrer Anliegen in Wiesbaden auf der Landesbühne war! Dass mein Zeugnis etwas besser ausfällt, als nur die Feststellung: "Er hat sich stets bemüht…"

Lasst mich zum letzten Teil meiner kleinen Abschiedsrede kommen!
Mich treiben aktuelle Entwicklungen in der Politik wirklich um und machen mich zum Teil fassungslos:

  • Die Weltpolitik wird in den USA von einem Präsidenten geprägt, der eher einer vom Narzismus gepeinigten Karikatur statt eines seriösen Staatsmanns entspricht!
  • Die AfD erreicht besonders in den neuen Bundesländern Umfragewerte von unglaublicher Höhe, bis über 25%. Man kann das erklären, aber ich weigere mich das zu verstehen!
  • Unsere SPD erreicht bundesweit noch Umfragewerte von 14 %, das Landtagswahlergebnis sah uns bei 19%.

Ich bin sicher, dass alle hier verstehen, dass ich angesichts solcher Entwicklungen in der Politik nichts sehnlicher wünsche, als dass die SPD sehr bald wieder andere Zustimmungswerte erhält! Dass Thorsten Schäfer-Gümbel und seine Mitstreiter in Berlin und Wiesbaden sehr bald und nachhaltig wieder Ergebnisse erzielen, die auch Regierungsverantwortung wieder ermöglichen! Ich wünsche mir das von Herzen, dass die politische Zukunft von Hessen, auf das Engste mit der politischen Zukunft der SPD verknüpft ist!
Ich weiß, dass man vorsichtig mit Ratschlägen sein muss, wenn Übergänge eingeleitet werden, wenn Nachfolgen anstehen. Aber einige Lebensweisheiten, einige Grundsätze für die "Marke SPD" erlaube ich mir doch zum Schluss:
Ich wünsche:
Festigkeit: wo es Wichtiges zu bewahren gilt!
Beweglichkeit: wo es etwas zu verändern gilt!
Gelassenheit: wo nichts zu machen ist!
Ausdauer: wo es etwas zu erreichen gilt
Weisheit: um richtig zu unterscheiden, ob Gelassenheit oder Ausdauer angesagt ist!

Liebe Karina, lieber Knud,
ich wünsche euch, dass ihr euren Beitrag dazu leisten könnt, die "Marke SPD" wieder zu einem Erfolg werden zu lassen. Bringt euch für die Menschen in euren Wahlkreisen ein, dient der positiven Entwicklung unseres schönen Hessenlandes und findet Anerkennung für euer Tun in der Öffentlichkeit!
Nie geht man so ganz, ich freue mich auf ganz viele Momente des Wiedersehens mit vielen von euch. Meinem Landrat bleibe ich in der alltäglichen Politik im Kreis weiter an der Seite, er muss mich noch ein bisschen aushalten, die Arbeit in der Kreistagsfraktion möchte ich gerne noch fortsetzen.

Aber über die neu gewonnene Freiheit und Freizeit freue ich mich, ich hoffe, das geht auch meinen vier Enkeln in Zürich so, für die ich jetzt deutlich mehr Zeit habe!
Alle guten Wünsche für euch für ein rundum gelingendes 2019!


 

Knut John kanditiert für den Wahlkreis 09

Die SPD im Werra-Meißner-Kreis hat Knut John für den Wahlkreis 09 Eschwege-Witzenhausen als Nachfolger für Lothar Quanz bei der Landtagswahl im Oktober diesen Jahres nominiert.
Als Ersatzbewerber wurde Nils-Christian Hartmann gewählt.

Zu den ersten Gratulanten zählten (v.l.n.r.) Karina Fissmann, SPD-Unterbezirksvorsitzende und Kandidatin für den Wahlkreis 10 Werra-Meißner /Hersfeld-Rothenburg, Alexander Feiertag, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Eschwege, Nils-Christian Hartmann, Ersatzkandidat und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Meinhard, Knut John und Lothar Quanz.

Foto: Karl Montag


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in unserem Herbstnewsletter informieren wir Sie über die bildungspolitischen Fragestellungen der
vergangenen drei Monate. Am 28. Oktober wird sich entscheiden, wer Hessen in den kommenden fünf Jahren regieren wird. Wir wollen den Regierungswechsel und die Chance erhalten, unsere bildungspolitischen Ziele umzusetzen.
weiter


Probleme bei medizinischer Versorgung in ländlichen Regionen
SPD-Nordhessenrunde bei Klinikum Werra-Meißner


Eschwege. "Die Landesregierung kümmert sich zu wenig um die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen", so das Fazit des örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten, Lothar Quanz, und der Mitglieder der SPD-Nordhessenrunde nach einem Gespräch mit Geschäftsleitung und Ärztlichem Direktor des Klinikums Werra-Meißner in Eschwege. Das Klinikum ist mit ca. 1.000 Beschäftigten an den Standorten Witzenhausen und Eschwege unter den größten Ar-beitgebern im Landkreis. Gerade wird ein Neubautrakt fertiggestellt, der bei Gesamtkosten von 13 Mio. Euro mit acht Mio. Euro vom Land bezuschusst wird. "Den Differenzbetrag von fünf Mio. Euro müssen wir irgendwie aus den Fallpauschalen ‚ausschwitzen'", beklagt Ge-schäftsleiterin Dr. Claudia Fremder. Die ohnehin nicht in allen Abteilungen auskömmlichen Zuweisungen der Krankenkassen für die medizinische Versorgung der Patienten reduzierten sich dadurch weiter. Foto: Privat
weiter


SPD analysiert Bundestagswahlergebnis

Prof. Dr. Schröder zu Gast im Werra-Meißner-Kreis

In einer Funktionärskonferenz der SPD-Werra-Meißner in Witzenhausen referierte Prof. Dr. Wolfgang Schröder, Leiter des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel, über die Ergebnisse der Bundestagswahl vom September diesen Jahres.
In der gemeinsamen Veranstaltung der SPD-Kreistagsfraktion mit vielen Mandatsträgern und Parteimitgliedern aus allen Ortsverbänden verdeutlichte Prof. Schröder, dass das schlechte Wahlergebnis der SPD sowie auch der anderen großen Volkspartei CDU/CSU in einem allgemeinen Trend liegen, der die Parteienlandschaft in ganz Europa kennzeichnet. Die Anzahl der sog. Stammwähler nehme ständig ab, damit auch die Integrationsfähigkeit der großen Parteien, weil unsere Gesellschaften immer komplexer und komplizierter werden und damit auch die Lösungsmöglichkeiten der Staaten schwieriger würden.
"Wenn der Anteil der klassischen Arbeiterschaft bei den Beschäftigten in Deutschland aktuell ca. 17 % beträgt, dann kann die SPD nicht nur eine klassische Arbeiterpartei sein, sondern sie muss als Volkspartei auch andere Berufsgruppen, Schichten und Milieus ansprechen", so eine Aussage von Prof. Schröder wörtlich.

Die SPD sei zwar in vielen gesellschaftlichen Gruppen gewählt worden, aber gleichzeitig leide darunter auch eine klare und präzise Profilierung bei sog. Schwerpunktthemen. Wer aber meine, dass simple und emotional geprägte propagandistische Äußerungen ausreichen, der liefere keine wirklichen Antworten und Lösungen auf die komplexen Probleme, sondern der täusche letztlich alle Wählerinnen und Wähler.

Die SPD-Unterbezirksvorsitzende Karina Fissmann wies darauf hin, dass ihre Partei im heimischen Bundestagswahlkreis mit über 40 % der Erststimmen und deutlich über 30 % der Zweitstimmen mit dem Kandidaten Staatsminister Michael Roth ein bundesweit hervorragendes Ergebnis erzielt habe. "Ich danke gleichzeitig allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die in den Kommunen einen engagierten Wahlkampf geführt haben".

Der Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag des Werra-Meißner-Kreises, Lothar Quanz (MdL), regte an, dass nicht nur auf Bundes- und Landesebene die SPD einen programmatischen und organisatorischen Erneuerungsprozess durchmachen werde, sondern dass auch vor Ort in zahlreichen Veranstaltungen mit vielen gesellschaftlichen Gruppen die SPD verstärkt in Dialoge treten sollte. "Unsere Stärke liegt auch weiterhin in der Kommunalpolitik, wir nehmen die Sorgen und Probleme unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, und es gelingt uns immer wieder, mit den politischen Möglichkeiten die wir haben, Lösungen anzubieten", so Quanz abschließend.


Premiumwanderweg P20 "Ulfener Karst" ist ein Paradebeispiel für EU-Förderung vor Or

 

Knut John kanditiert für den Wahlkreis 09

Die SPD im Werra-Meißner-Kreis hat Knut John für den Wahlkreis 09 Eschwege-Witzenhausen als Nachfolger für Lothar Quanz bei der Landtagswahl im Oktober diesen Jahres nominiert.
Als Ersatzbewerber wurde Nils-Christian Hartmann gewählt.

Zu den ersten Gratulanten zählten (v.l.n.r.) Karina Fissmann, SPD-Unterbezirksvorsitzende und Kandidatin für den Wahlkreis 10 Werra-Meißner /Hersfeld-Rothenburg, Alexander Feiertag, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Eschwege, Nils-Christian Hartmann, Ersatzkandidat und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Meinhard, Knut John und Lothar Quanz.

Foto: Karl Montag


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in unserem Herbstnewsletter informieren wir Sie über die bildungspolitischen Fragestellungen der
vergangenen drei Monate. Am 28. Oktober wird sich entscheiden, wer Hessen in den kommenden fünf Jahren regieren wird. Wir wollen den Regierungswechsel und die Chance erhalten, unsere bildungspolitischen Ziele umzusetzen.
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Probleme bei medizinischer Versorgung in ländlichen Regionen
SPD-Nordhessenrunde bei Klinikum Werra-Meißner


Eschwege. "Die Landesregierung kümmert sich zu wenig um die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen", so das Fazit des örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten, Lothar Quanz, und der Mitglieder der SPD-Nordhessenrunde nach einem Gespräch mit Geschäftsleitung und Ärztlichem Direktor des Klinikums Werra-Meißner in Eschwege. Das Klinikum ist mit ca. 1.000 Beschäftigten an den Standorten Witzenhausen und Eschwege unter den größten Ar-beitgebern im Landkreis. Gerade wird ein Neubautrakt fertiggestellt, der bei Gesamtkosten von 13 Mio. Euro mit acht Mio. Euro vom Land bezuschusst wird. "Den Differenzbetrag von fünf Mio. Euro müssen wir irgendwie aus den Fallpauschalen ‚ausschwitzen'", beklagt Ge-schäftsleiterin Dr. Claudia Fremder. Die ohnehin nicht in allen Abteilungen auskömmlichen Zuweisungen der Krankenkassen für die medizinische Versorgung der Patienten reduzierten sich dadurch weiter. Foto: Privat
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SPD analysiert Bundestagswahlergebnis

Prof. Dr. Schröder zu Gast im Werra-Meißner-Kreis

In einer Funktionärskonferenz der SPD-Werra-Meißner in Witzenhausen referierte Prof. Dr. Wolfgang Schröder, Leiter des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel, über die Ergebnisse der Bundestagswahl vom September diesen Jahres.
In der gemeinsamen Veranstaltung der SPD-Kreistagsfraktion mit vielen Mandatsträgern und Parteimitgliedern aus allen Ortsverbänden verdeutlichte Prof. Schröder, dass das schlechte Wahlergebnis der SPD sowie auch der anderen großen Volkspartei CDU/CSU in einem allgemeinen Trend liegen, der die Parteienlandschaft in ganz Europa kennzeichnet. Die Anzahl der sog. Stammwähler nehme ständig ab, damit auch die Integrationsfähigkeit der großen Parteien, weil unsere Gesellschaften immer komplexer und komplizierter werden und damit auch die Lösungsmöglichkeiten der Staaten schwieriger würden.
"Wenn der Anteil der klassischen Arbeiterschaft bei den Beschäftigten in Deutschland aktuell ca. 17 % beträgt, dann kann die SPD nicht nur eine klassische Arbeiterpartei sein, sondern sie muss als Volkspartei auch andere Berufsgruppen, Schichten und Milieus ansprechen", so eine Aussage von Prof. Schröder wörtlich.

Die SPD sei zwar in vielen gesellschaftlichen Gruppen gewählt worden, aber gleichzeitig leide darunter auch eine klare und präzise Profilierung bei sog. Schwerpunktthemen. Wer aber meine, dass simple und emotional geprägte propagandistische Äußerungen ausreichen, der liefere keine wirklichen Antworten und Lösungen auf die komplexen Probleme, sondern der täusche letztlich alle Wählerinnen und Wähler.

Die SPD-Unterbezirksvorsitzende Karina Fissmann wies darauf hin, dass ihre Partei im heimischen Bundestagswahlkreis mit über 40 % der Erststimmen und deutlich über 30 % der Zweitstimmen mit dem Kandidaten Staatsminister Michael Roth ein bundesweit hervorragendes Ergebnis erzielt habe. "Ich danke gleichzeitig allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die in den Kommunen einen engagierten Wahlkampf geführt haben".

Der Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag des Werra-Meißner-Kreises, Lothar Quanz (MdL), regte an, dass nicht nur auf Bundes- und Landesebene die SPD einen programmatischen und organisatorischen Erneuerungsprozess durchmachen werde, sondern dass auch vor Ort in zahlreichen Veranstaltungen mit vielen gesellschaftlichen Gruppen die SPD verstärkt in Dialoge treten sollte. "Unsere Stärke liegt auch weiterhin in der Kommunalpolitik, wir nehmen die Sorgen und Probleme unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, und es gelingt uns immer wieder, mit den politischen Möglichkeiten die wir haben, Lösungen anzubieten", so Quanz abschließend.


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Knut John kanditiert für den Wahlkreis 09

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Zu den ersten Gratulanten zählten (v.l.n.r.) Karina Fissmann, SPD-Unterbezirksvorsitzende und Kandidatin für den Wahlkreis 10 Werra-Meißner /Hersfeld-Rothenburg, Alexander Feiertag, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Eschwege, Nils-Christian Hartmann, Ersatzkandidat und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Meinhard, Knut John und Lothar Quanz.

Foto: Karl Montag


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vergangenen drei Monate. Am 28. Oktober wird sich entscheiden, wer Hessen in den kommenden fünf Jahren regieren wird. Wir wollen den Regierungswechsel und die Chance erhalten, unsere bildungspolitischen Ziele umzusetzen.
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Eschwege. "Die Landesregierung kümmert sich zu wenig um die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen", so das Fazit des örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten, Lothar Quanz, und der Mitglieder der SPD-Nordhessenrunde nach einem Gespräch mit Geschäftsleitung und Ärztlichem Direktor des Klinikums Werra-Meißner in Eschwege. Das Klinikum ist mit ca. 1.000 Beschäftigten an den Standorten Witzenhausen und Eschwege unter den größten Ar-beitgebern im Landkreis. Gerade wird ein Neubautrakt fertiggestellt, der bei Gesamtkosten von 13 Mio. Euro mit acht Mio. Euro vom Land bezuschusst wird. "Den Differenzbetrag von fünf Mio. Euro müssen wir irgendwie aus den Fallpauschalen ‚ausschwitzen'", beklagt Ge-schäftsleiterin Dr. Claudia Fremder. Die ohnehin nicht in allen Abteilungen auskömmlichen Zuweisungen der Krankenkassen für die medizinische Versorgung der Patienten reduzierten sich dadurch weiter. Foto: Privat
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SPD analysiert Bundestagswahlergebnis

Prof. Dr. Schröder zu Gast im Werra-Meißner-Kreis

In einer Funktionärskonferenz der SPD-Werra-Meißner in Witzenhausen referierte Prof. Dr. Wolfgang Schröder, Leiter des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel, über die Ergebnisse der Bundestagswahl vom September diesen Jahres.
In der gemeinsamen Veranstaltung der SPD-Kreistagsfraktion mit vielen Mandatsträgern und Parteimitgliedern aus allen Ortsverbänden verdeutlichte Prof. Schröder, dass das schlechte Wahlergebnis der SPD sowie auch der anderen großen Volkspartei CDU/CSU in einem allgemeinen Trend liegen, der die Parteienlandschaft in ganz Europa kennzeichnet. Die Anzahl der sog. Stammwähler nehme ständig ab, damit auch die Integrationsfähigkeit der großen Parteien, weil unsere Gesellschaften immer komplexer und komplizierter werden und damit auch die Lösungsmöglichkeiten der Staaten schwieriger würden.
"Wenn der Anteil der klassischen Arbeiterschaft bei den Beschäftigten in Deutschland aktuell ca. 17 % beträgt, dann kann die SPD nicht nur eine klassische Arbeiterpartei sein, sondern sie muss als Volkspartei auch andere Berufsgruppen, Schichten und Milieus ansprechen", so eine Aussage von Prof. Schröder wörtlich.

Die SPD sei zwar in vielen gesellschaftlichen Gruppen gewählt worden, aber gleichzeitig leide darunter auch eine klare und präzise Profilierung bei sog. Schwerpunktthemen. Wer aber meine, dass simple und emotional geprägte propagandistische Äußerungen ausreichen, der liefere keine wirklichen Antworten und Lösungen auf die komplexen Probleme, sondern der täusche letztlich alle Wählerinnen und Wähler.

Die SPD-Unterbezirksvorsitzende Karina Fissmann wies darauf hin, dass ihre Partei im heimischen Bundestagswahlkreis mit über 40 % der Erststimmen und deutlich über 30 % der Zweitstimmen mit dem Kandidaten Staatsminister Michael Roth ein bundesweit hervorragendes Ergebnis erzielt habe. "Ich danke gleichzeitig allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die in den Kommunen einen engagierten Wahlkampf geführt haben".

Der Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag des Werra-Meißner-Kreises, Lothar Quanz (MdL), regte an, dass nicht nur auf Bundes- und Landesebene die SPD einen programmatischen und organisatorischen Erneuerungsprozess durchmachen werde, sondern dass auch vor Ort in zahlreichen Veranstaltungen mit vielen gesellschaftlichen Gruppen die SPD verstärkt in Dialoge treten sollte. "Unsere Stärke liegt auch weiterhin in der Kommunalpolitik, wir nehmen die Sorgen und Probleme unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, und es gelingt uns immer wieder, mit den politischen Möglichkeiten die wir haben, Lösungen anzubieten", so Quanz abschließend.


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Aus Anlass der Europa-Woche im Lande Hessen informiere ich mich vor Ort gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Eckhardt (Sontra), Sabine Wilke (Verein für Regionalentwicklung) und Susanne Pfingst vom Geo-Naturpark über die positive Entwicklung der Wanderwege im Werra-Meißner-Kreis.
In wohl keinem anderen Landkreis in ganz Deutschland gibt es ein so dichtes Netz von Premiumwanderwegen. Dies ist einerseits dem Engagement des Geo-Naturparks und dem Verein für Regionalentwicklung zu verdanken, andererseits zeigt sich aber auch, dass europäische Fördermittel sehr erfolgreich bei uns eingesetzt werden.


SPD begrüßt Baufortschritte bei der A 44
Kreistagsfraktion besucht Baustelle bei Bischhausen

 

Unter der Führung ihres Vorsitzenden Lothar Quanz (MdL) besuchte die SPD-Kreistagsfraktion eine Großbaustelle der A 44 im Bereich der Gemarkung von Wehretal-Bischhausen. Gemeinsam mit Landrat Stefan Reuss und dem Kreistagsvorsitzenden Dieter Franz ließen sich die Abgeordneten von Ortsvorsteher Lothar Hellwig über die Baufortschritte informieren.
Neben den fortgeschrittenen Baumaßnahmen im Bereich von Hessisch-Lichtenau seien die Arbeiten an dieser Baustelle am weitesten fortgeschritten. Sie zeigten auch gut auf, unter welchen topografischen Schwierigkeiten die Trassenführung zu bewältigen sei, welche Brücken- und Tunnelbauwerke notwendig seien und welche gewaltigen Massen Erdaushub anfallen und zu behandeln seien. Gleichzeitig werde dabei erneut deutlich, dass diese Trassenführung zu immensen finanziellen Kosten beim Bau als auch künftig in der Bauunterhaltung führen werde.
Die Fertigstellung des besichtigten Bauabschnitts sei für 2017 vorgesehen. Die Belastung durch zunehmenden Verkehr in der Ortsdurchfahrt Bischhausen werde also für die Bevölkerung noch eine ganze Zeit anhalten, bis tatsächlich die Umfahrung für den Transitverkehr auf der A 44 möglich sein werde.

Die SPD Kreistagsfraktion setzt sich weiterhin für den zügigen Weiterbau der A44 ein, besonders fordert sie, dass auch endlich Klarheit vom Hessischen Wirtschaftsminister für den Abschnitt Kassel-Nord bis Helsa geschaffen wird. Diese Hängepartie kann nicht länger hingenommen werden.


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[08.03.2018] Eltern sollen künftig keine Beiträge mehr für die Kindertagesstätten zahlen

[15.11.2017] SPD analysiert Bundestagswahlergebnis - Prof. Dr. Schröder zu Gast im Werra-Meißner-Kreis

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