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Pressemeldung vom 16.01.2006
Beitrag für das Eschweger Echo

SPD kämpft für den Erhalt aller Schulstandorte im Kreis
Ganztagsangebote für alle sind das Ziel

Auch bei zurückgehenden Schülerzahlen wollen wir die Schulstandorte erhalten. Wir wollen, dass die Kinder ihre gewohnten wohnortnahen Grundschule besuchen können. Hierbei wünschen wir uns kräftigere Unterstützung vom Land, wenn es um den Ausbau von Ganztagsangeboten geht. Dies gilt nicht nur für den Bereich der Grundschule, sondern auch für die Weiterführenden Schulen, die mit attraktiven Angeboten in Eschwege aufwarten. Allerdings hat die Hessische Landesregierung dem Wunsch der Schulen nicht entsprochen die Ganztagsangebote weiter auszubauen. So wurden die Anträge der Friedrich-Wilhelm-Schule und der Brüder-Grimm-Schule auf ein ganztägiges Angebot abgelehnt, die Anne-Frank-Schule wollte ihr bisheriges Angebot deutlich erweitern, aber bekam dafür keine Genehmigung. Nun soll die Brüder-Grimm-Schule 2008 ein Ganztagsangebot erhalten. Der vom Werra-Meißner-Kreis vorgelegte Schulentwicklungsplan bedarf immer noch der Genehmigung durch das Hessische Kultusministerium.
Die SPD steht im Werra-Meißner-Kreis und selbstverständlich auch in der Stadt Eschwege dafür, dass wir wohnortnah ein qualifiziertes und möglichst ganztägiges schulisches Angebot vorfinden. In einer Zeit, in der es mehr denn je auf gute Bildung für alle ankommt, kämpft die SPD gegen die CDU geführte Landesregierung, die meint, im Bereich der Bildung den Rotstift besonders im ländlichen Raum einsetzen zu können. Wir wehren uns gegen zu große Klassengrößen und gegen die sog. Richtwerte, die eine Schule erfüllen muss, damit sie ihr bisheriges Angebot erhalten kann. Wir möchten, dass es auch künftig an kleineren Schulen und mit kleineren Klassen möglich ist, ein attraktives Angebot für unsere Kinder zu erhalten.
Die SPD sieht darin nicht nur einen wesentlichen Beitrag, dass wir angesichts der demographischen Entwicklung auf gute Bildung für jeden Einzelnen angewiesen sind, dass jedes jugendliche Talent gefördert und gefordert wird. Uns geht es selbstverständlich auch darum, dass Bildungschancen auch Lebenschancen sind und dass nicht der Geldbeutel der Eltern über Bildungserfolg oder Misserfolg entscheidet. Optimale Förderung jedes einzelnen Kindes steht im Mittelpunkt unserer Bildungspolitik. Dazu bedarf es engagierter Lehrerinnen und Lehrer, aber auch der notwendigen finanziellen Unterstützung seitens des Landes, um die vorhandenen Angebote auch in Zukunft erhalten und gemäß den Wünschen der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern anbieten zu können.