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Pressemeldung vom 26.05.2015
 

SPD Kreistagsfraktion besucht Bahnhof Reichensachsen

Seitdem im Jahre 2002 der Reichensächser Bahnhof umgebaut wurde, hat er sich zu einem attraktiven Teil der Verkehrsinfrastruktur entwickelt. Viele Pendler und Reisende steigen hier täglich ein, um nach Göttingen, Bad Hersfeld oder Fulda zu kommen. Die Lage an der B 27 und die kostenfreien Parkplätze sind sicher auch ein Grund für die Beliebtheit der Haltestelle.  Diese ideale Lösung ist künftig in Gefahr. Mit dem Ausbau der Bundesstraße soll der Bahnübergang zurückgebaut werden und die Fahrdienstleitung entfallen. Mehrere hundert Meter nördlich überspannt dann eine Brücke Straße und Bahnlinie. Der westliche Bahnsteig wäre vom Haltepunkt aus nicht mehr erreichbar. Unattraktiv für Reisende, wie Wehretals Bürgermeister Jochen Kistner bemerkt. Zusammen mit Heike Nölke, Vorsitzende des Gemeindeparlamentes, informierte er Mitglieder der sozialdemokratischen Kreistagsfraktion über die Situation. „Wehretal hat damals 330.000 Euro in den Ausbau des Haltepunktes Reichensachsen gesteckt, insgesamt kostete die Anlage fünfmal so viel.“ so Kistner, „Der Bahnhof darf nicht geschlossen und zum Millionengrab werden“. Die Gemeinde hat mittlerweile mit der Deutschen Bahn und dem NVV Gespräche geführt, das Problem soll gemeinsam gelöst werden. Die Tage des Schrankenwärters sind zwar gezählt, aber es gibt Alternativen, deren Prüfung bis zum Ende des Jahres vorgesehen ist. Die Partner favorisieren eine Unterführung mit Rampe. Die Planungskosten in Höhe von 20.000 Euro sind gesichert, Bahn, Gemeinde und NVV teilen sich darin. Für die Umsetzung gilt es dann, Fördertöpfe anzuzapfen. „Die Gespräche haben uns Hoffnung gemacht,“ zeigte Kistner sich optimistisch. Für die SPD sei es wichtig, den Bahnhof Reichensachsen voll funktionsfähig zu erhalten, betonte Fraktionsvorsitzender Lothar Quanz. Auf keinen Fall dürfe es ein langwieriges Hin und Her um die Kosten geben. „Wenn der Übergang geschlossen wird, muss die Alternative stehen“ forderte Quanz.  (KG)